{"id":48,"date":"2020-10-24T08:57:09","date_gmt":"2020-10-24T08:57:09","guid":{"rendered":"https:\/\/new.tt-groebenzell.de\/?page_id=48"},"modified":"2025-04-28T19:35:45","modified_gmt":"2025-04-28T19:35:45","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tt-groebenzell.de\/index.php\/chronik\/","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"\n<p>Betrachtet man die Geschichte unserer seit 1951 bestehenden Abteilung, so stellt man erfreulicherweise fest, dass sich nicht nur im sportlichen Bereich viel ereignet hat, sondern auch die gesellschaftlichen Belange \u00fcber viele Jahre hinweg nicht zu kurz gekommen sind. Dies ist seit der Gr\u00fcndung der Abteilung bis heute vor allem den engagierten Mitgliedern zu verdanken, die ehrenamtlich Funktion\u00e4rsaufgaben zum Wohl der Gemeinschaft \u00fcbernommen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegr\u00fcndet wurde die Abteilung am 16. Oktober 1951. An diesem Tag schlossen sich ca. 30 Frauen und M\u00e4nner dem seit 1946 bestehenden Verein 1. SC Gr\u00f6benzell an. Das Gr\u00fcndungsmitglied Helmut de Crignis geh\u00f6rt noch heute der Abteilung an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Spielbedingungen waren anfangs \u00fcber viele Jahre hinweg sehr schlecht, weil es noch keine Turnhalle in Gr\u00f6benzell gab. Aus diesem Grund spielte man in verschiedenen Gasth\u00e4usern. Hier musste man vor jedem Training oder Punktspiel zun\u00e4chst die Tische und St\u00fchle beiseite r\u00e4umen, um einen Spielbetrieb zu erm\u00f6glichen. Die vorhandene Saalbeleuchtung war nicht ausreichend. Sie wurde deshalb durch eigene Tiefstrahler erg\u00e4nzt, die ebenfalls jeweils auf- und abgebaut werden mussten. Weil das Geld hinten und vorne nicht reichte, fertigten einige geschickte Mitglieder die ersten beiden Platten selbst an. Eine gebrauchte 3. Platte konnte man sehr preisg\u00fcnstig kaufen, eine vierte lieh man sich aus. Wer kann sich heute noch vorstellen, dass man zu den Ausw\u00e4rtsspielen mit Lastwagen, Motorrad und Fahrrad fuhr? Es geh\u00f6rte schon viel Begeisterung und Idealismus dazu, zur damaligen Zeit Tischtennis zu spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser Schwierigkeiten, die in anderen Vereinen nicht geringer waren, ging es sportlich bergauf. Auf Anhieb schafften die Herren den Aufstieg in die 1. Bezirksklasse M\u00fcnchen-Nord. Im Herbst 1953 meldete man auch eine Damenmannschaft an, die schon nach kurzer Zeit gute Ergebnisse erzielte.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider war man gezwungen, im Herbst 1959 den Spielbetrieb einzustellen, weil in Gr\u00f6benzell und Umgebung kein Spiellokal mehr zur Verf\u00fcgung stand. Die Abteilung wurde jedoch nicht aufgel\u00f6st, sondern mit einem Mitglied, dem inzwischen verstorbenen Alfred Poppitz, auf dem Papier fortgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Juli 1964 wurde eine Volksschule (heute Grundschule) mit einer Turnhalle an der \u00c4hrenfeldstra\u00dfe eingeweiht. Endlich bekommen wir wieder eine Spielm\u00f6glichkeit, so dachten alle Tischtennisspieler, die sehns\u00fcchtig auf eine Halle gewartet haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch welche \u00dcberraschung: Laut Hausordnung war u. a. das Tischtennisspielen in dieser Turnhalle verboten! Erst nach Protest und mehreren Verhandlungen mit dem B\u00fcrgermeister und Gemeinderat wurde Tischtennis in Gr\u00f6benzell als Hallensport anerkannt. So konnte man endlich nach f\u00fcnf Jahren Zwangspause im Oktober 1965 mit 27 Mitgliedern den Spielbetrieb fortsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Zeit von 1965 hinaus gibt es zu berichten, dass sich die TT-Abteilung infolge ihrer sportlichen Erfolge und der rasch ansteigenden Zahl der Gr\u00f6benzeller Bev\u00f6lkerung st\u00e4ndig vergr\u00f6\u00dferte.<\/p>\n\n\n\n<p>Da war es ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr die Abteilung, dass mit Walter Strauch (heute Ehrenvorsitzender) im November 1968 ein Mann die Abteilungsleitung \u00fcbernahm, der unserer Abteilung neuen Schwung verlieh.<\/p>\n\n\n\n<p>Walter erreichte den Umzug von der Turnhalle an der \u00c4hrenfeldstra\u00dfe in die Turnhalle der Gr\u00f6benbachschule. Dadurch verbesserten sich die Spielbedingungen deutlich. Au\u00dferdem wurde die Nachwuchsarbeit aktiviert, wobei sich hier insbesondere Willi Kreisel gro\u00dfe Verdienste erwarb. Es war kein Wunder, dass die sportlichen Erfolge zunahmen. Von den vielen Erfolgen waren die Aufstiege der Damen 1985 in die Bayernliga und der Herren 1987 in die Landesliga bislang die sportlichen H\u00f6hepunkte in der Abteilungsgeschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch die gesellschaftlichen Aktivit\u00e4ten k\u00f6nnen sich sehen lassen. Herauszuheben sind davon mehrt\u00e4gige Ausfl\u00fcge nach Berlin, an Rhein und Mosel, Paris, Graz und Ungarn. Die zahlreichen Herbstwanderungen und Schiausfl\u00fcge in die nahe liegenden Berge waren sehr beliebt, so dass sich daran viele Mitglieder beteiligten. \u00dcber 25 Jahre lang leitete Walter die TT-Abteilung mit viel Geschick und unerm\u00fcdlichem Engagement. Es war in allen Belangen die bislang erfolgreichste Zeit in der Geschichte unserer Abteilung.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Walter Strauch \u00fcbernahm im Dezember 1993 der damalige Jugendleiter Franz H\u00f6gg die Abteilungsleitung, die er nach \u00fcber 12 Jahren verdienstvoller T\u00e4tigkeit im Juni 2006 an Peter Dangel \u00fcbergab. Gleichzeitig wurde eine neue Organisationsstruktur eingef\u00fchrt, wonach die vielen Aufgaben auf mehrere Funktionstr\u00e4ger aufgeteilt wurden, um den Abteilungsleiter zu entlasten. Da Peter Dangel kurz nach seiner Wahl von seinem Arbeitgeber nach Barcelona versetzt wurde, hat Herr Stefan Plendl die Leitung der Abteilung \u00fcbernommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 2008 stand unter dem Motto Jugendarbeit, was schon bald greifbare Ergebnisse brachte und eine erfolgversprechende Jugendmannschaft angemeldet werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Plendl (Schriftf\u00fchrer)<\/p>\n\n\n\n<p>Stand: 21.11.2008<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Betrachtet man die Geschichte unserer seit 1951 bestehenden Abteilung, so stellt man erfreulicherweise fest, dass sich nicht nur im sportlichen Bereich viel ereignet hat, sondern auch die gesellschaftlichen Belange \u00fcber viele Jahre hinweg nicht zu kurz gekommen sind. 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